Über Maya.

Hallo, ich bin Anne Mayer, Spitzname Maya. Das liegt zwar eigentlich auf der Hand, wie dieser Spitzname zustande gekommen ist, trotzdem werde ich euch die Geschichte erzählen.

 

Begeben wir uns in das Jahr 2015 zurück. Sommersemester, KIT (Karlsruher Institut für Technologie), ich bin beim Training der Lacrosse Mannschaft (Karlsruhe Storm Lacrosse) und es gibt einfach schon eine Anne. Da das super verwirrend war, hatte ich die Wahl: entweder Mayer oder ein anderer Name. So wurde ich Maya.

 

Ich schreibe diese Worte im Oktober 2020. Ich erfinde mich gerade neu. Green Maya gibt es bereits seit 2017 und "sie" ist vielleicht auch etwas aus der Not heraus entstanden. Wieso Not? Weil ich einfach zu viel Input hatte und diesen loswerden musste. Leider ging das vor allem auf die Nerven meiner Mitmenschen und so begann ich mit all mein Wissen auf Green Maya in die Welt hinaus zu schreien.

 

Ich habe mich hier wohl als sehr ehrliche Bloggerin etabliert und bin über die Jahre immer wieder in Blog-Sinneskrisen gekommen. Interessiert das hier überhaupt jemanden? Über was soll ich schreiben?

 

Jetzt schreiben wir das Jahr 2020 und ich weiß endlich, in welche Richtung das Ganze hier weiter gehen soll. Ich werde Green Maya weiterhin als Output-Blog zu allen möglichen Themen nutzen. Allerdings werde ich die Monatsthemen wieder neu beleben und hier mal die Chemikerin raushängen lassen. Es wird, ganz wie beim #mayalab, um die naturwissenschaftliche Seite von Themen gehen. Ähnlich wie beim Monatsthema Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten verstehen.

Doch kommen wir zur eigentlichen Frage: wieso bin ich so öko?

Alles fing damit an, dass ich bemerkte, dass alles, was man so kauft, wahnsinnig unnötig viel verpackt ist. Das hat mich so aufgeregt, dass ich anfing mein Einkaufsverhalten zu ändern. Ich habe mich in diese ganze Zerowaste-Sache wirklich reingesteigert. Ich war eine Zeit lang wöchentlich bei Lush und habe mich von den wohl duftenden Produkten, ich finde übrigens nicht, dass die Produkte stinken, verzaubern lassen. Dann ging es weiter mit allgemein tierische Produkte hinterfragen, Klimawandel verstehen wollen usw. Wenn man erstmal angefangen hat öko zu sein, dann hinterfragt man irgendwann wirklich alles. Langsam hat sich das ganze beruhigt. So in meinem Hoch war ich 2018 und klar, jetzt achte ich immer noch drauf, dass ich wenig Auto fahre, nicht fliege und vegan lebe etc., aber ich habe mich bei Plastikprodukten entspannt und bin allgemein nicht mehr so gestresst.

 

Long story short: ich bin öko, weil die Welt verdammt nochmal kein guter Ort wäre, wenn niemand anfangen würde, seinen Lebensstil und seine Privilegien zu hinterfragen. Ich bin dadurch total öko geworden, wie mein Bruder immer zu sagen pflegt: eine Greta, aber hey, das ist ok. Was ich möchte? Dass alle ihre Privilegien hinterfragen. Niemand muss das dann so durchziehen wie ich oder andere, aber für mich wäre es schon ein Anfang, wenn keiner mehr Massentierhaltungs-Produkte kaufen würde.

Was mache ich, wenn ich nicht Green Maya bin?

Wie man bei "die Chemikerin raushängen lassen" vielleicht schon gemerkt hat: hauptberuflich bin ich Chemikerin im Master. Das war ich nicht immer, denn meinen Bachelor habe ich in Chemische Biologie gemacht und für den Master habe ich dann erst auf Chemie umgeschwenkt. Ich vertiefe hier vor allem Physikalische Chemie, Theoretische Chemie und NMR-Spektroskopie als angewandte Methode. Hinzu kommen noch Wahlfächer, die in den Mechanikbereich gehen und Verfahrenstechnik. Ja nerdy und ja ich bin stolz drauf!

 

Was ich danach mache? Promovieren ist ja immer so das Ding, was man als Chemiker:in nach dem Master macht, aber ehrlich gesagt lasse ich mir das alles noch offen. Voraussichtlich werde ich im Sommersemester 21 mit allen Vorlesungen fertig und dann schreibe ich nur noch die Masterarbeit. Danach: mal sehen!

 

Wenn ich nicht gerade Schreibe, dann mache ich Sport. Meistens ist das auch mein Leben: Arbeiten, Uni, Sport und natürlich ESSEN! Ich weiß gar nicht, was ich so am liebsten esse, das sind wohl viele Dinge, aber Ofengemüse und Miso-Suppe sind ganz vorne mit dabei. Das geht eigentlich immer. Ich bin auch schon so ein Suppenmensch, denke ich...

 

Mein Lieblingstier ist der Fuchs, meine Lieblingsfarbe wahrscheinlich grün, obwohl ich viele Sachen in rosa Tönen extrem gut finde und meine Heimat ist Karlsruhe, obwohl ich dahin wahrscheinlich nie wieder hin zurückkehren werde, weil ich Süddeutschland zu konservativ und weiß finde. Derzeit lebe ich etwas nördlicher, Frankfurt am Main, das ist wohl eher die Mitte von Deutschland. Hier ist es schon wesentlich diverser und ich liebe es, dass ich von Frankfurt überall mit dem Zug hinkomme. Quasi jeder Zug hält in Ffm, das ist so cool!. Trotzdem: mein Ziel ist es irgendwann am Meer zu leben oder in den Bergen. Man merkt schon, zwei Herzen schlagen in meiner Brust, die Goethe Uni passt wohl hervorragend zu mir, wie die FAUST aufs Auge, wenn ihr versteht.

 

Noch Fragen? Dann fragt! Insta, Mail oder Kontaktformular, ich freue mich! :)